Im kommenden Herbst, am 22./23. Oktober, hat API-International ein
Weiterbildungsseminar in Achberg auf dem Programm: Planetenstellen, unter
der gemeinsamen Leitung von
Reto Mettauer und
Winfried Henkes.
Der oder die eine oder andere dürfte bei dem neuen Begriff "Planetenstellen"
sich fragen, was damit denn eigentlich gemeint sei.
Um diese Frage im Hinblick auf das angekündigte Seminar zu beantworten,
haben wir uns entschlossen, diese Zeilen für den Astrolog zu verfassen.
Zuerst zu den beiden Seminarleitern.
Reto Mettauer, langjähriges
Vorstandsmitglied unseres Berufsverbands und API-A-Lehrer in Basel, ist wohl
für viele unserer Leser/innen keine unbekannte Grösse.
Sein Kurzporträt (mit Foto) findet man auch auf der Homepage von
API-International www.api-int.org unter der Rubrik
Vorstand.
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Sein Kollege und Freund Winfried Henkes, geb. 1961, betreibt seit 1985
astrologische, psychologische und spirituelle Studien. 1990 begann er seine
astrologische Beratungspraxis und Lehrtätigkeit. Seit 1992 leitet er Gruppen
in kreativer Astrologie, AstroDrama und Horoskopaufstellung.
1996 gründete er die 'Schule für Kreative Astrologie' in Freiburg im Breisgau und führt
seither an mehreren Orten in Deutschland regelmässige Ausbildungskurse durch.
Winfried hat kein API-Diplom, ist jedoch ein begabter Astrologe mit hohem
Verantwortungsbewusstsein, und seine spirituelle Grundausrichtung passt sehr
gut zur Philosophie der Huber-Schule.
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Der Begriff 'Planetenstellen' lässt an den weit herum bekannten Begriff
"
Familienstellen" nach
Bert Hellinger denken.
äusserlich gesehen gibt es auch ähnlichkeiten zwischen den beiden Disziplinen,
indem beispielsweise 2 bis 5 Planeten aus der "Planetenfamilie"
eines Horoskops "aufgestellt" d.h. durch Seminarteilnehmer/innen
personifiziert werden.
Dabei spielt auch das zwischen den Darstellenden bzw. Dargestellten wirkende
Energiefeld eine wichtige Rolle, dessen Wirksamkeit in der Praxis erfahrbar
und in der Theorie auf der Grundlage der "morphogenetischen Felder"
nach
Rupert Sheldrake erklärbar wird. Die Gestalt dieses Energiefeldes
bringen wir ja in den nach API-Manier (Huber-Schule) gerechneten und
gezeichneten Horoskopen im Aspektbild zum Ausdruck, dessen Be-Deutung bis in
die grafischen Feinheiten der Darstellung ein so zentrales Anliegen von
Bruno Huber war.
Wahrscheinlich kennen auch manche von uns das Astrodrama nach
Friedel Roggenbuck. Unabhängig davon experimentierte
Winfried Henkes
in den 90er-Jahren in seinen Gruppen mit Horoskopaufstellungen in immer
wieder neuen Ansätzen und Variationen und entwickelte im Laufe seiner
Erfahrungen eine reiche Palette von Übungen und Methoden, für die wir nun
den zusammenfassenden Begriff "Planetenstellen" gewählt haben.
Louise Huber sprach dieses Wort in einer Vorstandssitzung auf Achberg
spontan in die Runde. Wir griffen es zunächst als Arbeitstitel auf, und in
der Folge kamen Reto und Winfried überein, dass es eine passende, zutreffende
Bezeichnung sei, die der Sache ganz gut gerecht wird.
An Winfrieds kreativer Arbeit des Planetenstellens nahm Reto seit den
Anfängen in Freiburg teil. Die Freundschaft der beiden Astrologen währt nun
schon 14 Jahre, und der gegenseitige Austausch führte zur fruchtbaren
Zusammenarbeit.
In gemeinsamer Regie entstanden im Lauf der Zeit in Basel und Umgebung so
unvergessliche Kurse wie:
-
Lebendige Planetenwelt. Erlebnisorientiertes
Kennenlernen der Planetenkräfte im Horoskop (10 Sonntage + ein Wochenende).
- Der alchemistische Weg in der Astrologie. Experimentelle Gruppenarbeit (14 Sonntage).
- Liebe und Partnerschaft auf dem alchemistischen Weg. Astrologisch orientierte Gruppenarbeit (10 Sonntage).
- Horoskopaufstellung I: Begegnung mit den Archetypen der Seele. Einführungsseminar (ein Wochenende).
- Horoskopaufstellung II: Die spirituelle Kraft der Sonne (ein Wochenende).
All diese Seminare zeichneten sich durch eine Atmosphäre des heiter-ernsten
Spielens aus. Sie vermittelten den Teilnehmenden über kreatives Tun mehr
Selbsterfahrung und dadurch mehr Selbstbewusstsein, und sie verfolgten die
erklärte Absicht, Impulse zur persönlichen Entwicklung zu wecken.
Die Theorie war nie Selbstzweck, sondern stets auf das praktische Leben
hinorientiert.
Das Seminar Planetenstellen vom 22./23. Oktober soll vor allem die
Erlebnisebene ansprechen, nach dem Motto: Soviel Theorie wie nötig und
soviel Praxis wie möglich.
Das Wochenende steht unter dem zentralen Thema: Integrationsprozesse durch
kreative Arbeit mit Hilfe der astrologischen Archetypen.
Am Seminar können auch Nicht-Mitglieder teilnehmen.
Reto und Winfried freuen sich, einen grösseren Kreis von astrologisch
Tätigen aus den verschiedensten Regionen Deutschlands, Österreichs und der
Schweiz an ihrem Erfahrungsschatz aus über zehn Jahren Pionierarbeit
teilhaben zu lassen.
Holen Sie sich neue Ideen und Impulse für Ihre eigene astrologische Arbeit!
Reto Mettauer